Wenn Du bereits ein Semi­nar bei mir besucht hast, weißt Du, dass ich vor eini­ger Zeit mei­ne Ernäh­rung umge­stellt habe.  Ein wesent­li­cher Teil dabei war, mei­nen Zucker und mei­nen Weiß­mehl­kon­sum – soweit es  über­haupt mög­lich ist — ein­zu­schrän­ken. 

Doch natür­lich tut auch mir ab und zu eine Nasche­rei gut. Und da gibt es tol­le Alter­na­ti­ven, die eben so lecker und viel, viel gesün­der sind. Hier ein­mal ein ganz ein­fa­ches Keks­re­zept.  

Du kannst Dir nicht vorstellen, dass gesunde Kekse schmecken können?  

Am Anfang darfst Du ruhig etwas skep­tisch sein. Aber wage Dich mal an die­ses Pro­jekt, und Du wirst fest­stel­len, dass die Mög­lich­kei­ten unend­lich und die Ergeb­nis­se köst­lich sind.  

Ich stel­le Dir ein Rezept vor, das Du auch sehr ein­fach vari­ie­ren kannst. Wich­tig ist nur, dass Du auf Zucker und Weiß­mehl ver­zich­test. Wir schaf­fen es hier­bei sogar ganz ohne jeg­li­che Zucker- und Mehl­art. In ande­ren Rezep­ten sind dann evt. Voll­korn- oder Man­del­mehl gute Alter­na­ti­ven, falls Du auch dann gesün­der backen möch­test. 

Der Clou: Der Zucker wird in die­sen Rezep­ten durch rei­fe Bana­nen ersetzt.  

So erhältst Du ein natür­li­ches Süßungs­mit­tel, wel­ches sogar noch mehr kann. Bana­nen haben einen hohen Kali­um-Anteil, lie­fern Ener­gie und machen satt. Kali­um regu­liert übri­gens Dei­nen Blut­druck und schützt Dei­ne Kno­chen. Mit Bana­nen nutzt Du also gleich mehr­fach ein tol­les Lebens­mit­tel für Dei­ne Kek­se. 

Und dann sind da noch die ande­ren Zuta­ten, zwi­schen denen Du wäh­len kannst. So gestal­test Du Dei­ne Kek­se abwechs­lungs­reich und gesund. Ein “Super­food” ist die Cran­ber­ry, beach­te nur, sie ist beim Kauf schon oft gesüßt! Ansons­ten ist sie reich an Vit­amin A und Anti­oxi­dan­ti­en, und macht Dei­ne Kek­se zu einem lecke­ren Snack. Du kannst auch Nüs­se, mit ihren Pro­te­inen und gesun­den Fet­ten nut­zen. Kokos­ras­pel, geras­pel­ter oder gestü­ckel­ter Apfel, ande­re getrock­ne­te Früch­te oder, wenn Du es lie­ber etwas gemü­si­ger magst, kannst Du auch Karot­ten ver­wen­den.  

 

Hier also nun das Rezept: 

Hafer-Bananen-Kekse mit Deinen Lieblingszutaten (ergibt 1 Blech) 

 

Dazu brauchst Du nur:

120g fei­ne Hafer­flo­cken 

3 rei­fe Bana­nen 

Evtl. Zimt 

 

Fül­le die Hafer­flo­cken und die Bana­nen in eine gro­ße Schüs­sel. Ver­rüh­re oder pürie­re es zu einer cre­mi­gen Mas­se. Wenn Du magst, schme­cke den Teig mit etwas Zimt ab.  

Jetzt formst Du mit zwei klei­nen Löf­feln Dei­ne Kek­se und legst sie auf das Back­blech mit Back­pa­pier. 

Zum Schluss fehlt nur noch die Zutat Dei­ner Wahl. Drü­cke die Kek­se etwas flach (für eine fes­te­re Kon­sis­tenz nach dem Backen, ruhig etwas fla­cher als auf mei­nem Bild) und gar­nie­re sie mit Cran­ber­ries, Kokos­ras­peln, Nüs­sen oder Obst.   

Du kannst natür­lich auch ver­schie­de­ne Top­pings mischen. Lege auf die Kek­se, was Dir schmeckt und schie­be sie dann in den Back­ofen. Im vor­ge­heiz­ten Ofen bei 180° (Umluft) 20 Minu­ten backen.  

Von einem unab­hän­gi­gen Tes­ter – mei­nem 15jährigen Sohn 😉 — für gut befun­den! 

 Lass es auch Dir schme­cken. 

Tu Dir gut!

immer.überall.jetzt.

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