Ich brau­che Erho­lung von mei­nem Urlaub.“  Wie oft hast auch Du das schon in Dei­nem Umfeld gehört oder sogar selbst nach Dei­nen Feri­en so emp­fun­den oder gesagt?

Es gibt einen Grund, war­um die­se Aus­sa­ge immer wie­der vor­kommt. Wis­sen­schaft­li­che Unter­su­chun­gen haben näm­lich gezeigt, dass der Effekt der frei­en Zeit bereits in der ers­ten Woche nach Rück­kehr zur Arbeit ver­schwun­den sein kann.

Eine Stu­die aus dem Jahr 2010, bei der Urlau­ber und Nicht-Urlau­ber ver­gli­chen wur­den, zeig­te sogar, dass die Men­schen, die im Urlaub waren, mög­li­cher­wei­se nicht signi­fi­kant fröh­li­cher waren, als die Nicht-Urlau­ber.

Der ent­schei­den­de Unter­schied, den die Wis­sen­schaft­ler fan­den, lag in der Pla­nung: Urlau­ber, die sich vor­ab schon viel mit der Orga­ni­sa­ti­on ihrer Feri­en beschäf­tig­ten, erzeug­ten eine soge­nann­te „pre-trip hap­pi­ness“. Je mehr tat­säch­li­che Ent­span­nungzeiten dann in den Feri­en statt­fan­den, des­to höher war der Level an der soge­nann­ten „post-trip hap­pi­ness“.

 

1. Koste die Vorfreude aus

Offen­bar sind es also nicht nur die Feri­en selbst, die zäh­len, son­dern auch die Orga­ni­sa­ti­on und die Pla­nung vor­weg. Nimm Dir also aus­rei­chend Zeit, Dich schon im Vor­aus mit die­sen frei­en Tagen zu beschäf­ti­gen, und kos­te die damit erzeug­te Vor­freu­de aus.

Vorfreude, die bei der Planung des Urlaubs erzeugt wird.

2. Gönne Dir im Urlaub freie Zeit

Oft­mals ist die To-do-Lis­te für die Feri­en lang. Zuhau­se ist die Ver­su­chung groß, alles im All­tag lie­gen geblie­be­ne, end­lich ein­mal abzu­ar­bei­ten. Fah­ren wir irgend­wo hin, so sind das zumeist Orte, an denen es vie­le neue, span­nen­de Din­ge zu sehen und zu tun gibt.

Doch viel­leicht kannst Du Dich noch erin­nern, wie Lan­ge­wei­le ging. Wie es sich anfühl­te, wenn es in die­sen unend­lich lang erschei­nen­den Som­mer­fe­ri­en nichts zu tun gab. Pla­ne genau sol­che Zei­ten in Dei­ne Feri­en ein. Das ist heu­te wich­ti­ger denn je. Nimm die Umge­bung und die Ereig­nis­se ganz bewusst wahr. Das wer­tet die freie Zeit auf und bringt die Erho­lung nach Hau­se.

Nimm das Glück der Ferien mit nach Hause.

3. Nimm Dir Zeit für Meditation

Medi­tierst Du schon? Wenn ja, dann behal­te es auch in Dei­nem Urlaub bei. Wenn nein, dann ist die freie Zeit viel­leicht genau der rich­ti­ge Zeit­punkt damit zu begin­nen.

Wis­sen­schaft­ler der Har­vard Medi­cal School mach­ten eine Unter­su­chung, in der sie Men­schen, die auf einem 6 Tage-Trip waren, mit Men­schen ver­gli­chen, die zeit­gleich auf einem Medi­ta­ti­ons-Retre­at ver­brach­ten.

Bei bei­den Grup­pen fan­den sie anschlie­ßend den posi­ti­ven Effekt, Stress bes­ser redu­zie­ren zu kön­nen und auf die Funk­ti­on des Immun­sys­tems. Doch bei den Men­schen, die auf dem Retre­at waren und Zeit mit sich selbst, mit Medi­ta­ti­on und Yoga ver­bracht hat­ten, hiel­ten die posi­ti­ven Effek­te län­ger an.

Die­se schö­ne Wir­kung erzielst Du auch, wenn Du täg­lich für Dich medi­tierst. Boos­te damit doch noch ein­mal Dein gesam­tes Urlaubs­er­leb­nis und ‑gefühl.

 

4. Führe ein Reisetagebuch

Viel­leicht magst Du auch Dei­ne Erleb­nis­se in einem schö­nen Rei­se­ta­ge­buch fest­hal­ten. So ein Buch unter­stützt Dich bei der pre- und der post- trip hap­pi­ness. Dar­in gibt es sowohl Sei­ten, die Dir die Pla­nung vor­ab erleich­tern, als auch Mög­lich­kei­ten Erin­ne­run­gen fest­zu­hal­ten. Hier* fin­dest Du ein schö­nes Exem­plar.

Ich wün­sche Dir für Dei­nen nächs­ten Urlaub vie­le wun­der­ba­re Ide­en, eine erfolg­rei­che Orga­ni­sa­ti­on und dann eine wun­der­ba­re Zeit.

Tu Dir gut!

immer.überall.jetzt.

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